Was Bewerbende bei einem Arbeitgeber anspricht und ihr Interesse weckt, ist zunehmend besser untersucht. Unter dem Begriff Recruiting Trends lassen sich zahlreiche Studien googeln, die die großen Stellenportale (Monster, Stepstone, etc.) in Zusammenarbeit mit Arbeitgebern durchführen.
Das Bedürfnis nach flexibler Personalplanung und einem kostenschonenden sowie anlassbezogenen Personaleinsatz ist in der Praxis nach wie vor ungebrochen.
Es ist eigentlich eine selten anzutreffende Besonderheit: Beamte, die sich erfolgreich durch die Ausbildung und das Studium „gekämpft“ haben, wollen den Dienst von sich aus quittieren. In letzter Zeit begegnet mir in der Praxis der Trennungswunsch der Beamten vermehrt.

Mit dem Anwachsen der beitragsempfangenen Bevölkerungsgruppe sind Maßnahmen erforderlich, um die finanzielle Tragfähigkeit der Alterssicherungssysteme zu verbessern und die Kosten zu begrenzen, die heutige und künftige Generationen zu tragen haben.

Wie verhält es sich, wenn neben den allgemeinen Tätigkeitsmerkmalen in einer Entgeltgruppe Tätigkeitsbeispiele formuliert sind? Darüber hatte im Mai dieses Jahres das LAG Rheinland-Pfalz zu entscheiden (5 Sa 389/20).

Derzeit mehren sich Anfragen und auch Beschwerden von Arbeitnehmern, dass der Arbeitgeber den Impfstatus abfragt.

Aus datenschutzrechtlicher Sicht stellt sich die Frage, was genau der Arbeitgeber abfragen darf und wie er mit den so gewonnenen Erkenntnissen umgehen darf.

Ziele der Novellierung des BPVG sind die Verbesserungen der Organisation und Arbeitsweise der Personalvertretungen, die gesetzliche Verankerung der geltenden Rechtslage und personalvertretungsrechtlichen Praxis sowie die Neustrukturierung.

Im Deutschen Qualifikationsrahmen stehen Ingenieure, Techniker und Meister auf der 6. Bildungsebene. Daraus kann aber nicht hergeleitet werden, dass Techniker und Meister wie Ingenieure eingruppiert werden, wie eine Entscheidung des LAG Schleswig-Holstein vom 01.07.2020 zeigt.

Live Online-Trainings, Videokonferenzen und sonstige Online-Formate sind für uns kein Problem.

Für längere Besprechungen mit mehreren Personen oder Online-Schulungen verfügen wir in unseren Geschäftsräumen über eine professionelle Videokonferenzanlage, diverse Software-Lösungen und eine digitale Flipchart, so dass auch mit vielen Beteiligen live konferiert oder in Workshop- / Schulungs-Form zusammengearbeitet werden kann.

Da im Moment kaum Präsenzveranstaltungen erlaubt sind, nutzen viele unserer Kunden bei uns die Möglichkeit digitaler Medien und Formate, um in ihren internen Eingruppierungsprojekten und anstehenden Stellenbewertungen voran zu kommen.

Das BAG beschäftigte sich im Oktober 2019 mit der Frage der zutreffenden Eingruppierung eines Außendienstmitarbeiters eines Straßenverkehrsamtes, der die Auffassung vertrat, er wäre nach der EG 8 TVöD VKA, hilfsweise nach EG 6 TVöD-VKA zu vergüten.

Als Trainerin werde ich immer wieder in Schulungen und Seminaren von Teilnehmerinnen und Teilnehmern angesprochen, wie man eigentlich Dozent/in oder Trainer/in wird.

Aufgrund der zunehmenden Arbeitszeitflexibilisierung oder der Möglichkeit von Teilzeitmodellen ist eine solche Nebentätigkeit für Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst zunehmend interessant und reizvoll.

Die Leiterin einer Urologischen Ambulanz eines Krankenhauses ist nach Anlage 1 der Entgeltordnung (VKA) zum TVöD als Stationsleiterin eingruppiert. Zu diesem Ergebnis kam das LAG Rheinland-Pfalz in seiner Entscheidung vom 18.01.2019.

Mit der Frage der Sozialversicherungspflicht von Honorarärzten in Krankenhäusern beschäftigte sich am 04.06.2019 der 12. Senat des Bundesozialgerichts und entschied, dass Ärzte, welche als Honorarärzte in einem Krankenhaus tätig sind, in dieser Tätigkeit regelmäßig nicht als Selbstständige anzusehen sind.

Kommt jetzt die Stempeluhr für alle? Dieses Ergebnis scheint nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 14.05.2019 (C-55/18) nicht unwahrscheinlich. Danach sind Arbeitgeber zur Erfassung der Arbeitszeiten der Beschäftigten verpflichtet...

Das BAG setzte sich im August 2019 erneut mit der Frage auseinander, ob jegliche Vorbeschäftigung eines Arbeitnehmers eine erneute sachgrundlose Einstellung bei demselben Arbeitgeber wegen § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG unmöglich macht.

Die Eingruppierung von Kundenberaterinnen und Kundenberatern wirft immer wieder Fragen auf. Das Spektrum reicht von der Entgeltgruppe 5 bis zur Entgeltgruppe 9c oder höher.

„Die Zeiten, in denen wir wäschekörbeweise Bewerbungen bekamen, sind vorbei.“ Diesen Satz hören wir immer häufiger von Personalern des Öffentlichen Dienstes. 

Eine wichtige Fragestellung bei Einstellungen ist, wegen der nicht unerheblichen finanziellen Auswirkungen für die Beschäftigten, neben der richtigen Eingruppierung in jedem Fall auch die richtige Stufenzuordnung.

Das öffentliche bzw. kirchliche Dienstrecht der Bundesrepublik unterscheidet zwischen Beamten und Beschäftigten/Arbeitnehmern (früher Angestellte und Arbeiter). Die Bezahlung der Beamten (Besoldung) richtet sich nach den Besoldungsgesetzen des Bundes, der Länder sowie der entsprechenden Regelungen der Kirchen. Die Bezahlung der Arbeitnehmer richtet sich dagegen nach tarifvertraglichen Regelungen.

Veränderungsprojekte zur Digitalisierung sind in Organisationen zunehmend an der Tagesordnung. Die digitale Revolution bietet moderne technische Möglichkeiten, um Prozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig erfordern gesetzliche Regelungen neue Anpassungen. So schreitet bspw. durch das E-Government-Gesetz die Einführung von elektronischen Verwaltungsdiensten voran.

Für öffentliche Organisationen und Hochschulen ist die Zusammenarbeit mit freien Mitarbeiter/-innen nur schwer rechtssicher zu gestalten. Es besteht das Risiko der Scheinselbstständigkeit der freien Dozentinnen und Dozenten. Die finanziellen Folgen durch Beitragsnachzahlungen für die Hochschule sind enorm und häufig unbekannt.

Kommt Ihnen dieser Sachverhalt bekannt vor? Sie sind zwar an Ihrem Arbeitsplatz anwesend, aber irgendwie doch nicht ganz da. Ihre Gedanken kreisen noch immer um das stressige Kundengespräch vom Vortag und auch sonst haben Sie heute noch so viel zu tun.

Die Kündigung durch den Arbeitgeber ist immer ein harter Einschnitt und wird, gerade wenn fehlende Gesundheit der Auslöser ist, als ungerecht empfunden.

Das BAG hat in seiner Entscheidung zur Anerkennung von Restlaufzeiten bei Stufenzuordnung festgestellt, dass einschlägige Berufserfahrung aus Beschäftigung bei einer anderen Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung, bei der Stufenzuordnung so zu behandeln ist, als ob sie beim selben Arbeitgeber erworben worden wäre.

Das Sozialgericht Heilbronn entschied am 01.02.2017, dass eine vertragliche Vereinbarung, kein abhängiges Beschäftigungsverhältnis begründen zu wollen, zwar ein Indiz für eine freie Mitarbeit sein kann, bei entgegenstehenden Anhaltspunkten aber nicht ausreicht.

Das Thema Urlaub ist ein Dauerbrenner, auch in rechtlicher Hinsicht und insbesondere in der Personalabteilung. Regelungen zum Urlaubsanspruch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ergeben sich aus dem Arbeitsvertrag, ggf. einem Tarifvertrag und dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG).

 

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat ein Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts aufgehoben und für eine neue Entscheidung zurückverwiesen. Hierbei hat es sich auch zu den Grundsätzen der „zusammenfassenden Betrachtung“ geäußert (BAG 22.02.2017 – 4 AZR 514/16).

Das Führen von Personalgesprächen ist für Personaler Teil der täglichen Praxis. Fest steht, dass Beamte und Beschäftigte verpflichtet sind, an diesen Personalgesprächen teilzunehmen, soweit Sachverhalte besprochen werden sollen, die das Weisungsrecht des Dienstherrn bzw. des Arbeitgebers betreffen. Eine Vertretung durch Dritte ist nicht möglich.

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